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Israel will „die Reinheit des Blutes erhalten“

Das israelische Bildungsministerium erließ ein Verbot gegen einen Roman über eine Liebesromanze zwischen einer israelischen Jüdin und einem Palästinenser, da die Regierung der Ansicht ist, das Buch bedrohe „die jüdische Identität“ und würde die „Problematik der Rassenmischung zwischen Juden und Nichtjuden“ nicht in gehöriger Form behandeln.

Die israelischen Tageszeitung Haaretz veröffentlichte am 31. Dezember 2015 einen Artikel mit dem Titel „Israel verbannt jüdisch-arabische Liebesromanze wegen ‚Bedrohung der jüdischen Identität‘ aus den Schulen“, in dem es heißt, das israelische Bildungsministerium hätte die Verwendung des Romans גדר חיה (gader haya), d.h. „Leben am Grenzzaun“, in dem es um eine Liebesgeschichte zwischen einer israelischen Jüdin und einem Palästinenser geht, an mittleren Schulen im ganzen Land verboten.

Einer offiziellen Stellungnahme des Ministeriums zufolge sei das Buch für den Schulunterricht ungeeignet, weil es „erforderlich ist, die jüdische Identität und das jüdische Erbe in allen schulischen Bereichen zu pflegen“ und weil

„intime Beziehungen zwischen Juden und Nicht-Juden unsere eigenständige Identität bedrohen.“

Ferner heißt es in der Erklärung des Bildungsministeriums, dass

„Schüler im jugendlichen Alter nicht über die systemische Sicht verfügen, die sie befähigen würde, sich über die Aufrechterhaltung national-ethnischen Identität des jüdischen Volkes und die Problematik der Rassenmischung Gedanken zu machen.“

Das Buch erzählt die Geschichte von Liat, einer israelischen Übersetzerin, und Hilmi, einem palästinensischen Künstler, die sich in New York treffen und ineinander verlieben, bis sich ihre Wege wieder trennen, da sie nach Tel Aviv und er nach Ramallah im Westjordanland zurückkehren müssen, wo die israelischen Rassentrennungsgesetze ihnen keine Chance eines weiteren Zusammentreffens gewähren.

Die Entscheidung, das Buch zu verbieten, wurde vom israelischen Bildungsminister Naftali Bennett ausdrücklich gutgeheißen, dessen Büro dazu erklärte:

„Der Minister unterstützt die Entscheidung der mit der Prüfung beauftragten Beamten.“

In einem Kommentar spricht der Haaretz-Kolumnist Alon Idan sogar offen aus, dass der Grund, warum das Buch verboten wurde, der sei, dass man in Israel „die Reinheit des Blutes“ erhalten wolle.

Bemerkenswert ist, dass auf der anderen Seite organisierte jüdische Lobbies, die zugleich entschiedene Unterstützer Israels und seiner Segregationspolitik sind, jene Europäer und Amerikaner, die das Konzept des Multikulturalismus ablehnen, als „Rassisten“ brandmarken.

Quelle: http://www.haaretz.com/israel-news/.premium-1.694620

Der Talmud Oft genannt – kaum bekannt

Für Juden ist der Talmud ein wichtiger Leitfaden in religiösen, ethischen und sozialen Fragen. Nach wie vor ist dieses über mehrere Jahrhunderte entstandene Werk ein unerlässlicher Unterrichtsstoff an  Rabbinerseminaren sowie die Grundlage der jüdischen Rechtsprechung. In den Medien wird häufig der Anschein erweckt, der Talmud sei ein Quell der Weisheit, Toleranz und Nächstenliebe. Bei genauerer Betrachtung dieses oft genannten, aber kaum bekannten Buches entsteht jedoch ein ganz anderer Eindruck. Einige der hier zitierten Auszüge lassen erahnen, warum bereits Martin Luther den Talmud als ein „Buch voller Abgötterei, Fluch und Lästerung“ bezeichnete. Nach heutigem Rechtsverständnis dürften unzählige Aussagen des ca. 9,000 Seiten umfassenden Talmud den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen.

Die nachfolgenden Zitate stammen aus der ersten vollständigen und unzensierten Übersetzung des Babylonischen Talmud ins Deutsche von Lazarus Goldschmidt, 2002 im Suhrkamp-Verlag Frankfurt neu erschienen. (ISBN 3-633-54200-0)

 

  1. Die Güter der Nichtjuden gleichen der Wüste, sie sind ein herrenloses Gut und jeder, der zuerst von ihnen Besitz nimmt, erwirbt sie. (Baba bathra 54 b)
  2. Dem Juden ist es erlaubt zum Nichtjuden zu gehen, diesen zu täuschen und mit ihm Handel zu treiben, ihn zu hintergehen und sein Geld zu nehmen. Denn das Vermögen des Nichtjuden ist als Gemeideigentum anzusehen und es gehört dem ersten [Juden], der es sich sichern kann (Baba kamma 113)
  3. Die Beraubung eines Jisraéliten ist nicht erlaubt, die Beraubung eines Nichtjuden ist erlaubt, denn es steht geschrieben (Lev 19,13): “Du sollst deinem Bruder nicht Unrecht tun. Aber diese Worte, sagt Jehuda, haben auf den Goj keinen Bezug, indem er nicht dein Bruder ist. (Baba mezia 61 a)
  4. Wenn irgendwo die Mehrheit aus Jisraéliten besteht, so muß man die gefundene Sache ausrufen; wenn aber die Mehrheit aus Nichtjuden besteht, so kann man sie behalten. (Baba mezia 24 a)
  5. Eher gib einem Jisraéliten umsonst als einem Nichtjuden auf Wucher. (Baba mezia 71 a)
  6. Zehn Maß Weisheit kam auf die Welt; neun Maß bekam das Land Jisraéls und ein Maß die ganze übrige Welt; zehn Maß Schönheit kam auf die Welt; neun Maß bekam das Land Jisraéls und ein Maß die ganze übrige Welt. (Kidduschin 4 )
  7. Wer die Scharen der Gojim [Nichtjuden] sieht, spreche: Beschämt ist eure Mutter, zu Schande die euch geboren hat. (Berakhoth 58 a)
  8. Wer die Gräber der Gojim [Nichtjuden] sieht, spreche: Beschämt ist eure Mutter, zu Schande die euch geboren hat. (Berakhoth, 58 b)
  9. Ihr aber seid meine Schafe, die Schafe meiner Weide, Menschen seid ihr, ihr heißt Menschen, nicht aber heißen die weltlichen [nichtjüdischen] Völker Menschen, sondern Vieh. (Baba mezia 114 b)
  10. Der Samen der Nichtjuden ist Viehsamen. (Jabmuth 94 b)
  11. Der Beischlaf der Nichtjuden ist wie Beischlaf der Viecher. (Synhedrin 74 b)
  12. Ein Nichtjude hat keinen Vater, weil sie in Unzucht versunken sind, der Herr hat ihren Samen für freierklärt, wie es heißt: “Deren Fleisch gleicht dem Fleische des Esels und ihr Samen ist Pferdesamen.“ (Jabmuth 98 b)
  13. Sobald der Messias kommt, sind alle [Nichtjuden] Sklaven der Jisraéliten. (Erubin 43 b)
  14. Wenn jemand einen Jisraéliten ohrfeigt, so ist es ebenso, als hätte er die Gottheit geohrfeigt. (Synhedrin 58 b)
  15. Die Völker werden zu Kalk verbrannt. Gleich wie der Kalk keinen Bestand hat, sondern verbrannt wird, so haben auch die weltlichen [nichtjüdischen] Völker keinen Bestand, sondern werden verbrannt. (Sotah an soll nicht e35 b)
  16. Dem Jisraéliten ist es erlaubt, den Goj zu unterdrücken. (Synhedrin 57 b)
  17. Wenn sich ein Nichtjude mit der Thora befaßt, so verdient er den Tod. (Synhedrin 59 a)
  18. Den besten der Gojim sollst du töten. (Aboda zara 26 b, Jad chasaka 49 b, Kidduschin 40 b, u. 82 a,Mechita 11 a)
  19. Man soll nicht einen Nichtjuden an seinem Feste besuchen und ihn begrüßen; wenn man ihn auf derStraße trifft, so grüße man ihn leise und schwerfällig. (Gittin 62 a)
  20. Die Wohnung eines Nichtjuden wird nicht als Wohnung betrachtet. (Erubin 75 a)
  21. Weshalb sind die Nichtjuden schmutzig? Weil sie am Berge Sinaj nicht gestanden haben. Als nämlichdie Schlange der Chava [Eva] beiwohnte, impfte sie ihr einen Schmutz ein; bei den Jisraéliten, die amBerge Sinaj gestanden haben, verlor sich der Schmutz, bei den Nichtjuden aber verlor er sich nicht.(Aboda zara 22 b)
  22. Die Nichtjuden treiben Unzucht mit den Weibern ihrer Genossen, und wenn ein Nichtjude zuweilen zu ihr kommt und sie nicht antrifft, so beschläft er das Tier, welches er da findet. Wenn du aber willst, sage ich: selbst wenn er sie antrifft, beschläft er dieses, denn der Meister sagte, das Tier eines Jisraéliten sei ihm lieber als die eigene Frau. (Aboda zara 22 b)
  23. Eine Jisraélitin darf einer Nichtjüdin keine Geburtshilfe leisten. (Aboda zara 26 a)
  24. Wer vorsätzlich einen Menschen getötet hat, der wird hingerichtet, ausgenommen, wenn er in der Absicht, einen Nichtjuden zu töten, einen Jisraéliten getötet hat. (Makkoth 7 b, Synhedrin 78 b)
  25. Der Mensch ist verpflichtet, täglich folgende drei Segenssprüche zu sprechen: Gelobt sei Gott, daß er mich nicht zu einem Nichtjuden gemacht hat, daß er mich nicht zu einem Weib gemacht hat und daß er mich nicht zu einem Unwissenden gemacht hat.  (Menachoth 44 a, Orach Chajim 46)
  26. Sieht jemand, daß sich der böse Trieb seiner bemächtigt, so gehe er nach einem Orte, wo man ihn nicht kennt, hülle sich schwarz ein und folge dem Triebe seines Herzens. (Mo’ed katan 17 a, Hagiga 16 a,)
  27. Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag ist zum Beischlaf geeignet. (Nidda 71 a,Kethuboth 6 a,Jabmuth 57a, Jabmuth 60 a, Kidduschin 10 a, Aboda zara 37 a)
  28. Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag wird durch Beiwohnung angetraut. (Jabmuth 57 b)
  29. Der Notzüchter braucht kein Schmerzensgeld zu zahlen, weil das Mädchen diese Schmerzen später unter ihrem Ehemann gehabt haben würde. (Baba kamma 59 a)
  30. Wenn jemand beim Gebete steht und sich erinnert, daß er samenergußbehaftet ist, breche er sein Gebet nicht ab, sondern kürze es. (Berakhoth 21 a)
  31. Wenn jemand beim Gebete steht und Kot vor sich erblickt, so gehe er 4 Ellen vorwärts. (Berakhoth 22 bNidda 45 b)
  32. Raba ben Schemuél sagte: Der Urin wird nicht anders entleert, als im Sitzen. Rabbi Kahana sagte: Auf lockere Erde auch stehend. Wo keine lockere Erde da ist, stehe man auf einem hohen Orte und uriniere auf einen abschüssigen Ort. (Berakhoth 40 a)
  33. Es ist verboten, mit Urintropfen auf den Füßen auszugehen, weil diese den Anschein erwecken, ihm sei die Harnröhre abgeschnitten, wodurch seine Kinder in den Ruf kommen könnten, sie seien Bastarde. (Joma 29 b)
  34. Drei Dinge verlängern die Tage und die Jahre des Menschen: wenn man sein Gebet in die Länge zieht, wann man lange bei Tisch und wenn man lange im Aborte sitzt. (Berakhoth 54 b)
  35. Wer in Judäa seine Notdurft verrichtet, tue dies nicht nach Osten oder Westen, sondern nach Norden oder Süden in Galiläa aber nach Osten oder Westen. (Berakhoth 61 a)
  36. Wenn jemanden eine Schlange gebissen hat, so hole er das Embryo einer weißen Eselin, zerteile es und lege es auf die Wunde. (Schabbath 109 b)
  37. Wenn eine Schlange in den Leib einer Frau gekommen ist, so setze man sie mit auseinandergespreizten Beinen auf zwei Fässer; darauf hole man fettes, auf Kohlen gebratenes Fleisch, einen Korb mit Kresse und wohlriechenden Wein, alsdann warte man mit einer Zange in der Hand, fasse sie und verbrenne sie im Feuer, denn sonst kommt sie wieder. (Schabbath 110 a)
  38. Heirate keine zwei Frauen; hast du zwei geheiratet, so heirate eine dritte. (Pesachim 112 b)
  39. Wenn du in den Krieg ziehst, so gehe nicht zuerst, sondern zuletzt, damit du zuerst heimkehren kannst. (Pesachim 113)
  40. Raba sagte: Es gibt keinen erzwungenen Beischlaf, weil die Erektion nur bei Absicht erfolgt. Vielmehr, wenn er mit steifem Gliede von einem Dach auf die auf der Erde liegende Schwägerin gefallen ist und so in ihr stecken geblieben ist! Wenn er in der Absicht gegen die Wand zu stoßen, gegen seine Schwägerin gestoßen hat, so ist sie ihm angeeignet.(Jabmuth 53 b)
  41. Gehe nicht unbefugt in den Hof deines Nächsten, um das Deinige zu nehmen, damit du ihm nicht als Dieb erscheinst; schlage ihm vielmehr die Zähne aus und sage: Ich nehme das Meinige.(Baba kamma 27 b)
  42. Es ist erlaubt, den Frevlern in dieser Welt zu schmeicheln. (Sotah 71 b)
  43. Wenn jemand wünscht, dass seine Gelübde des ganzen Jahres nichtig seien, so spreche er am Beginn des Jahres: jedes Gelübde das ich tun werde, ist nichtig; nur muß er beim Geloben daran denken. (Nedarim 23 b)
  44. An deinen Nächsten ist die Übervorteilung zurückzugeben, nicht aber ist die Übervorteilung an einen Nichtjuden zurückzugeben.”(Bekhoroth II 13b)
  45. Ihr dürft keinerlei Aas essen, dem Fremdling, der in deinen Toren, magst Du es geben, daß er es esse, oder du magst es verkaufen einem Nichtjuden. (Aboda Zara I 20a)
  46. Tötet der Ochs eines Israeliten den eines Israeliten, so muß der Eigentümer die Hälfte des Schadens ersetzen, wenn den eines Nichtjuden, so ist er ersatzfrei; wenn der eines Nichtjuden den eines Israeliten, so muß der Eigentümer den ganzen Schaden ersetzen. (Synhedrin X 85b)
  47. Wenn er in der Absicht, ein Tier zu töten, einen Menschen getötet hat, oder einen Nichtjuden zu töten, einen Israeliten getötet hat, oder eine Fehlgeburt zu töten, ein lebensfähiges Kind getötet hat, so ist er frei. (Synhedrin IX 78b)
  48. Findet man da [an einem gemischt besiedelten Ort – HB] etwas, so braucht man das Gefundene, wenn es mehr Nichtjuden sind, nicht ausrufen, sind es mehr Israeliten, so muß man es ausrufen. (Makhsirin II)
  49. Allerdings ist nach demjenigen, welcher sagt, seine [des Nichtjuden – HB] Beraubung sei verboten, ein Schriftvers nötig, seine Übervorteilung zu erlauben, wenn er aber der Ansicht desjenigen ist, welcher sagt, seine Beraubung sei erlaubt, so gilt dies ja um so mehr von der Übervorteilung!? (Bekhoroth II 13b)
  50. Was bedeutet ‘Berg Sinaj’? Der Berg, auf den Haß über die Völker der Welt herabgestiegen ist. (Sabbath IX 89a)

Die Reaktion auf diese Auszüge aus dem Talmud ist ungläubiges Staunen, nicht selten auch blankes Entsetzen.Die häufigsten Entgegnungen seien hier beantwortet:

Diese Zitate sind gefälscht!
Antwort: Dieses oft vorgetragene Argument ist leicht zu widerlegen. Alle Passagen finden Sie hier: Der Babylonische Talmud, erste zensurfreie Übertragung ins Deutsche von Lazarus Goldschmidt. 12 Bände, ca. 9.000 Seiten, Erstpublikation im Jüdischen Verlag Berlin, 1930 – 1936. Neuauflage im Jüdischen Verlag Frankfurt 2002 (limitierte Sonderausgabe) ISBN 3-633-54200-0. Den vollständigen und unzensierten Babylonischen Talmud finden Sie im Präsenzbestand einiger Universitätsbibliotheken sowie in etlichen größeren öffentlichen Büchereien. (NB: In gekürzten, einbändigen Büchern mit Titeln wie „Die Weisheiten des Talmud“, finden Sie die zitierten Stellen nicht!)

Diese Zitate sind antisemitisch!
Antwort: Dieses Argument ist ein Paradebeispiel dafür, wie gedankenlos und inflationär mit dem Vorwurf des Antisemitismus umgegangen wird. Es ist ja wohl kaum möglich, dass der Talmud, das Heiligste Buch der Juden, „antisemitische“ Zitate enthält. Ist es nicht vielmehr so, daß der Talmud zu Hass und Intoleranz gegenüber Nichtjuden anleitet? Dies offen zu benennen ist beim besten Willen nicht antisemitisch. Eine nüchterne und unverklärte Betrachtung des Talmud ließe vielmehr die Frage nach den Ursprüngen des sog. Antisemitismus in einem rationaleren Licht erscheinen.

Der Talmud enthält tatsächlich die zitierten Stellen. Na und? Dieser religiöse Hokuspokus spielt in Israel und für das moderne Judentum nicht die geringste Rolle!
Antwort: Es ist bislang nicht bekannt, daß sich offizielle Vertreter der jüdischen Religionsgemeinschaft mit den vielen rassistischen und volksverhetzenden Passagen im Talmud kritisch auseinandergesetzt, oder gar davon distanziert haben. Außerdem sei daran erinnert, daß selbst der Anspruch des Staates Israel auf das Territorium Palästinas religiös bzw. pseudo- religiös begründet wird. Selbst gemäßigte Juden rechtfertigen die Vertreibung der Palästinenser häufig mit dem – im wahrsten Sinne des Wortes – scheinheiligen Argument, Gott habe das „gelobte Land“ den Juden, und nur den Juden versprochen.

In Israel werden Juden und Nichtjuden durch ein de facto Apartheims-Regime voneinander getrennt. Ausschließlich Menschen mosaischen Glaubens genießen in Israel volle Staatsbürgerrechte. So z. B. dürfen die 20% nichtjüdischen Staatsbürger Israels in ihrer Heimat weder Grundbesitz erwerben, noch ist es ihnen gestattet, eigenständige Handelsbeziehungen mit ausländischen Geschäftspartnern zu unterhalten. Im Staat, dessen Name „das von Gott auserwählte Volk“ bedeutet, werden Mischehen zwischen Juden und Nichtjuden rechtlich nicht anerkannt.

WEITERE BEISPIELE FÜR LÄNGST ÜBERWUNDEN GEGLAUBTEN „RELIGIÖSEN HOKUSPOKUS“:

Beschneidung: Die genitale Verstümmelung männlicher Neugeborener ist aus medizinischer Sicht völlig unnötig, nicht selten sogar schädlich. Das häufig bemühte Argument der Hygiene ist in der heutigen Zeit völlig absurd. Dennoch lassen so gut wie alle Juden ihre Söhne am achten Tag nach der Geburt im Rahmen einer religiösen Zeremonie beschneiden. Erwachsene Männer, die zum Judentum übertreten wollen, müssen sich ebenfalls beschneiden lassen.

Schächten: Damit Fleisch „koscher“, ist, wird das Schlachttier auf eine besonders grausame Weise getötet: Luftröhre, Speiseröhre und Halsschlagader werden gleichzeitig aufgeschnitten. Der Todeskampf des unbetäubten Tieres dauert in der Regel über 10 Minuten. Diese übertriebene und völlig unnötige Grausamkeit gegenüber Tieren ist in Deutschland gesetzlich untersagt – es sei denn, sie ist religiös motiviert.

Eruv: Jede größere Stadt der Welt hat einen Eruv. Dies ist ein durch eine symbolische Schnur eingegrenztes Gebiet, in dem es Juden gestattet ist, auch am Sabbat leichte Arbeiten zu verrichten. Gerade soll in London – gegen den heftigen Protest der Bevölkerung – ein neuer Eruv errichtet werden. Kaum bekannt ist übrigens, daß sowohl das Europäische Parlament in Straßburg, als auch das Weiße Haus in Washington, innerhalb eines Eruv liegen.

Kol Nidre: Am höchsten jüdischen Feiertag (Jom Kippur) wird das Gebet Kol Nidre gesungen. Damit erklären Juden alle Gelöbnisse, die sie im kommenden Jahr ablegen werden, im voraus für null und nichtig. (siehe Talmud, Nedarim 23 b ).

Das folgende Buch gibt weiteren Aufschluss über die Bedeutung des Talmud für das heutige Judentum:
Jüdische Geschichte, Jüdische Religion von Israel Shahak, Lühe Verlag 1998. ISBN 3-926328-25-8

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