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Geschichte

„Hitlers Volksstaat, Hitlers Wohlfühl-Diktatur“


Adolf Hitler nahm sowohl den reichen Deutschen wie auch den reichen Juden, und gab es den Schwachen im Reich, so lautet die Quintessenz von Götz Alys neuem Buch „Hitlers Volksstaat“. Hitler war gemäß Götz Aly also genau das, was man einen Groß-Wohltäter nennt. Aly beschreibt einen Staat, in dem sich die Deutschen richtig wohl fühlten, sich am warmen Herd der Volks-Führung kuscheln konnten, und so vor dem sozialen Kahlschlag des kalten Globalismus frühzeitig behütet wurden. Selbstverständlich wird Adolf Hitler in Alys Buch bis in alle Ewigkeit als einmaliger Verbrecher verdammt, das muß sein, so fordert es schließlich die BRD-Strafgesetzgebung.

Hitler, so Aly, habe die Juden ermordet und beklaut und mit dem Raubgut seine Deutschen mit Wohltaten beglückt. Aber gleichzeitig belegt der Autor mit Zahlen, daß jene Posten, die den Juden geraubt worden seien, nur zwischen sechs und zehn Prozent des damaligen Staatshaushalts ausmachten. Der Führer der Deutschen, weiß Aly zu berichten, habe den Krieg mit anderen Ländern begonnen, um diese auszurauben und das Geraubte den Armen und Schwachen in Deutschland zu geben.

Das erinnert ein bisschen an einen Groß Robin Hood. Revolutionär und brachial tabubrechend ist Alys Buch allemal, denn er räumt mit der Hetzpropaganda auf, Hitler hätte im Rassenwahn die Juden umgebracht. Nein, sagt Aly, es waren materielle Gründe, er wollte seinem Volk eine angemessene materielle Versorgung zukommen lassen, nach den Menschheitsverbrechen an den Deutschen im Rahmen des Versailler Diktats. Sachlich widersprechen darf man den Anschuldigungen Alys, wonach Hitler Raubkriege vom Zaun gebrochen hätte, nicht, derartiges wird in der BRD mit fünf Jahren Kerker bestraft. Die Sieger haben sich nämlich ihre Sieges-Propaganda in Deutschland mit dem Strafgesetz schützen lassen. Lassen wir also Alys Verdammungs-Rituale stehen und seine Beschuldigungen an die Adresse des „Führers“ gelten.

Tatsache ist aber, daß Frankreich und Groß Britannien dem Deutschen Reich den Krieg erklärten, und nicht umgekehrt. Und mit dem Schlag gegen die Sowjetunion kam Hitler den Kriegsvorbereitungen des Massenmörders Stalin um wenige Wochen zuvor, rettete somit Westeuropa vor dem Mordbolschewismus.

Wenn Hitler also andere Länder gemäß Aly aus dem Grund angegriffen hat, um sie auszurauben, stellt man unweigerlich Vergleiche mit US-Präsident George W. Bush sowie eigentlich mit allen US-Präsidenten an. Bush und Konsorten fielen mit Massenvernichtungswaffen in andere Länder ein, befreiten die überfallenen Völker von ihren Bodenschätzen und ihrem Leben und verteilten die geraubten Reichtümer auf ihre Clans der Superreichen, auf die jüdischen Organisationen und Israel. Im Irak wurden sogar Tausende unbezifferbarer Kunstschätze Mesopotamiens geklaut und nach Amerika zu Lobby-Großhändlern verbracht. Das arme amerikanische Volk hat von den weltweiten Raubzügen Amerikas noch nie einen Nutzen gehabt.

Andere Länder überfallen, mit Massenvernichtungswaffen zerstören und die Reichtümer der Ausgerotteten auf die Superreichen verteilen, das war schon immer Amerikas globalistische Politik. Amerikas Politik der Raubkriege erklärte General William Odom, Ex-Mitglied im Nationalen Sicherheitsrat der USA, recht dreist in aller Öffentlichkeit: „Wir sind in Korea, Japan und in Deutschland – für immer, und es zahlt sich aus … Wenn Sie zurückschauen und sehen, was über die Jahre alles geschah, dann sehen Sie, daß wir immer reicher, reicher und reicher wurden.“ (JOHN MCLAUGHLIN’S Fernseh-Dikussion „ONE ON ONE“, ausgestrahlt in den USA am 24/25. April 1999)

Adolf Hitler hingegen verteilte gemäß Götz Aly alles auf sein Volk. Deshalb ist Hitler im Sinne der BRD-Globalismus-Politik und Lobby-Strafjustiz auch ein Verbrecher, während Bush ein Freiheits- und Demokratiebringer war. Aly, der bezahlte Hetzer gegen die Deutschen, unterschlägt natürlich, daß die größten Raubzüge der Weltgeschichte nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg am deutschen Volk verübt wurden. Das Reich wurde zweimal zerstückelt und zu großen Teilen den Raubstaaten Polen, Tschechien, Rußland und Frankreich zugeschlagen. Alles, was aus Deutschland abzutransportieren war, wurde abtransportiert, wie z.B. die gesamten Industrieanlagen. Alles ging in die ehemalige Sowjetunion, nach Frankreich und Großbritannien. Die Landwirtschaft mußte nach dem Ersten Weltkrieg sozusagen jedes gelegte Hühnerei an die Holodomor-Besatzer abliefern, was mehr als eine Million Deutsche dem Hungertod auslieferte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg klaute Amerika sämtliche Goldschätze der Deutschen sowie über 400.000 Patente, Warenzeichen und Farbformeln der IG-Farben. Alleine die Patente bescherten der Oberschicht Amerikas über 50 Jahre lang unermesslichen Reichtum.

Im Zuge des Vernichtungskriegs der Alliierten wurden etwa 15 Millionen deutsche Frauen, Kinder und wehrlose Soldaten ermordet.

Sie, liebe Leser dieser Netz-Publikation, sollten sich nun von einigen Tatsachen aus der Feder eines Systemhistorikers, der die Begriffe „Hitlers Volksstaat“ und „Wohlfühl-Diktatur“ prägte, überraschen lassen (Texte in Kästen sind eigene Einfügungen):

Im folgenden also Original-Zitate aus: Der Spiegel, Nr.10, 7.3.2005, Seite 56-62

Die Wohlfühl-Diktatur

Zu den Begünstigten zählten 95 Prozent der Deutschen. Sie empfanden den Nationalsozialismus nicht als System der Unfreiheit und des Terrors, sondern als Regime der sozialen Wärme, als eine Art Wohlfühl-Diktatur. …

Adolf-Hitler-Schulen und Napolas: Sie mögen ideologische Kaderschmieden gewesen sein, vor allem aber ermöglichten sie Kindern aus ärmlichen Verhältnissen den schulgeldfreien Zugang zur höheren Bildung. Das gehörte zum Programm der NSDAP wie im Übrigen auch die für die Nachkriegszeit beabsichtigte Abschaffung der Studiengebühren. Nüchtern gesprochen dienten die Napolas der staatlichen Förderung begabter, sozial benachteiligter Kinder. Nach dem Willen des Reichskanzlers sollte von dort aus selbst „der ärmste Junge zu jeder Stellung emporsteigen“ können, sofern er das geistige Zeug dazu hatte. Ein nicht unerheblicher Teil der späteren deutschen Elite – etwa Alfred Herrhausen – erhielt in einer solchen Schule die entscheidende Chance. …

So sorgten Hitler und seine Gauleiter für den Abbau der sozialen Schranken. Sie versprachen, sie „immer mehr einzureißen“. …

Hitler nahm den reichen Deutschen und gab es den weniger gut Bemittelten. Als das Internationale Judentum am 24.3.1933 Hitler und Deutschland den Krieg erklärte, gab es noch keine Gesetze gegen die Juden und keinen „Raub“ an ihnen!

Die materiellen Mittel dafür bezog Hitler aus zwei Quellen: Zum einen wurde den wohlhabenden Deutschen genommen und den wenig oder nur durchschnittlich Bemittelten gegeben; zum anderen, und das in höherem Maß, flossen die Gelder von beraubten „Fremdstämmigen“ – den enteigneten Juden Europas, den Zwangsarbeitern, den Angehörigen unterworfener Völker – zu den gehätschelten Volksgenossen. …

So verdoppelte sie mit dem Beginn der forcierten Aufrüstung die Körperschaftssteuer zwischen 1936 und dem ersten Kriegsjahr stufenweise von 20 auf 40 Prozent. In ihrem Jahresbericht für 1938 vermerkten die Demoskopen des SD: „Besonders auf die Arbeiterschaft macht die Erhöhung der Körperschaftssteuer einen günstigen Eindruck.“ Sie werde als Zeichen dafür verstanden, dass die „Kosten des Wiederaufbaus durch eine gerechte Lastenverteilung“ aufgebracht und „die hohen Gewinne der großen Gesellschaften entsprechend herangezogen“ würden. …

Die nach dem November-Pogrom von 1938 verfügte sogenannte Judenbuße von einer Milliarde Reichsmark erhöhte die Staatseinnahmen um mehr als sechs Prozent. Zusammen mit den Erträgen aus der Reichsfluchtsteuer und den staatlichen Arisierungserlösen machte sie im 1. Reichshaushalt 1938/39 rund zehn Prozent des Gesamtaufkommens an Steuern und Abgaben aus. …

Die „Judenvermögensabgabe fließt ausschließlich dem Reiche zu, das es für seine allgemeinen Aufgaben und damit zum Wohl des gesamten deutschen Volkes verwenden wird“. …

Dann brachte Hermann Göring im selben November 1938 im Reichsverteidigungsrat den Vorschlag ein, die exorbitanten Rüstungsausgaben mit Hilfe „einer einmaligen Abgabe vom Vermögen“ wohlhabender Arier zu bezahlen. …

Hinfort sei „das jüdische Vermögen in Serbien zugunsten Serbiens einzuziehen“. Ziel war es, damit „eine finanzielle Hilfe für den durch die Last der Besatzungskosten ohnehin stark beanspruchten serbischen Staatshaushalt zu ermöglichen“. …

Weil mehr Menschen Arbeit hatten und viele mehr verdienten als vor dem Krieg, spürten die Deutschen kaum etwas von der Steuerlast. Außerdem kümmerte sich die Staatsführung – im Kontrast zum Ersten Weltkrieg – um die Familien der Soldaten. Sie erhielten an die 85 Prozent des letzten Nettoverdienstes des eingezogenen Ernährers, der seinerseits bei der Wehrmacht in Vollpension lebte und einen hohen Sold erhielt. Die entsprechenden britischen und US-amerikanischen Familien bekamen weniger als die Hälfte der deutschen Sätze. …

Betrachtet man das steile Anwachsen des Kindergelds und der Familienbeihilfen während des Kriegs, dann ergibt sich – gemessen am Stand von 1938 – für die ersten dreieinhalb Kriegsjahre eine Vervielfachung: Im Jahr 1939 stiegen die Leistungen um 25 Prozent, 1940 um 28 Prozent, 1941 um 56 Prozent und 1942 um 96 Prozent.

Das Volk wurde vor Not und Armut geschützt, Vernichtungs-Globalismus war verboten. Sozialabbau unbekannt, Sozialleistungen an der Tagesordnung!

Der Schuldnerschutz rangierte seit 1933 vor den Interessen der Gläubiger. Ein im Oktober 1934 erlassenes Reichsgesetz ersetzte die „fast unbeschränkte Gläubigerfreiheit“ der Vergangenheit. Sämtliche Zwangsmaßnahmen, insbesondere die Räumung einer Wohnung wegen Mietschulden, konnten gerichtlich abgewendet werden, wenn sie „eine dem gesunden Volksempfinden gröblich widersprechende Härte“ darstellten“. ….

Im Zweiten Weltkrieg durften weder die Familienunterhaltsleistungen an die Soldatenfamilien noch der Sold noch der Lohn für kriegsbedingte Überstunden und Sonderschichten gepfändet werden. Dasselbe galt für das Kindergeld. …

Hitler sorgte für das Volk, aber nicht für „Manager“ und die „besseren Leute“!

„Die Arbeiterschaft begrüßt es durchaus, dass die besseren Leute praktisch aufhören, welche zu sein.“ Ganz in diesem Sinn gab Hitler schon 1935 für den Kriegsfall die Maxime aus, dass dann „die höheren Einkommen beschränkt werden“ sollten. Verschont blieben die deutschen Arbeiter, die Bauern, die einfachen Angestellten und die kleinen Beamten: Sie hatten bis zum B. Mai 1945 keinerlei direkte Kriegssteuern zu bezahlen. …

Um in den Zeiten des offiziellen Lohn-, Preis- und Mietstopps doch eine kräftige Lohnerhöhung zu erreichen, wurden Ende 1940 die Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit erstmals (und bis heute) von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen freigestellt. Die Spitze des Reichsfinanzministeriums kommentierte: „Auf die deutsche Öffentlichkeit und auf das Ausland wird es bestimmt einen sehr starken Eindruck machen, wenn in diesem gigantischen Krieg durchgreifende Kriegssteuermaßnahmen bei uns tatsächlich ausbleiben.“

Nicht für die Reichen, sondern für das ganze Volk, so war Hitlers Nationalsozialismus!

Mit den Reichen und den Unternehmen ging die Regierung Hitler weit weniger zartfühlend um. So stieg die Körperschaftsteuer bis auf 55 Prozent. Hinzu kamen die ab 1941 wirksame Gewinnabführung und der Einkommensteuerzuschlag, der die Normalsteuer der Besserverdienenden seit September 1939 um 50 Prozent erhöhte. …

Hitler erreichte die Mehrheitsfähigkeit seiner Politik und seiner Kriegszüge im Wesentlichen nicht mit den Mitteln des politischen Fanatismus, sondern mit den bis in die Gegenwart geschätzten und gut bekannten Techniken des Sozialstaats. „Innerhalb des deutschen Volkes“, so formulierte er das Leitmotiv des nationalen Sozialismus, „höchste Volksgemeinschaft und Möglichkeit der Bildung für jedermann!“ …

„Kein Zweifel mehr: Der Nationalsozialismus war ein Teil des Modernisierungs-prozesses der deutschen Gesellschaft. Er beschleu-nigte den sozialen Wandel in Deutschland. Er brachte unterpriviligierten Bevölke-rungsschichten, auch den Frauen, ein Mehr an Chan-cengleichheit und Emanzi-pation.“

Heinz Höhne, Gebt mir vier Jahre Zeit, Ullstein, Berlin 1996, S. 10

Sie erklärt zwanglos, warum sich nach 1945 die meisten Deutschen noch lange mit positiven Gefühlen an die NS-Zeit erinnerten. …

Der Nationalsozialismus bezog seine verführerische Kraft nicht aus der speziellen Nähe zum großen Geld, sondern aus der insgesamt sozialstaatlich ausgelegten Kombination von Rassen- und Klassenpolitik. Mit materieller Umverteilung verbunden, senkte die NS-Führung die Klassengrenzen im Inneren …

In dieser Mixtur vereinigten sich die Ideen nationaler und sozialer Homogenisierung…

Goebbels: „Der Nationalsozialismus muss eine Erneuerung durchmachen. Noch sozialistischer als früher haben wir uns an das Volk anzuschließen. Das Volk muss auch immer wissen, dass wir seine gerechten und großzügigen Sachwalter sind.“ Der sozial ausgleichende Egalitarismus des nationalen Sozialismus ließ die Sympathiewerte des NS-Regimes im Inneren immer wieder steigen.

Ende des SPIEGEL-Artikels

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