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Geschichte

„Hitler vereinte die Fähigkeiten von Bismarck und der Jungfrau von Orleans. Er brachte ein 80-Millionen-Volk zusammen ohne Blutvergießen“

Während die Welt über die politische Entwicklung im bayerisch-österreichischen Alpenraum den Atem anhielt, konnte die zehnjährige Hanni Wenzl (Familienname geändert) in Salzburg an nichts anderes denken als an ihren vergötterten Vater und ihren geliebten Onkel Hans. Die beiden Männer wurden ein Jahr zuvor verhaftet, weil sie der verbotenen NSDAP angehörten. Auch am Morgen des 10. März 1938 weinte Hanni wieder leise, als sie sich unbeobachtet fühlte. Sie durfte bis dahin weder Vater noch Onkel im Gefängnis besuchen – die Behörden verweigerten jegliche Besuchserlaubnis. Sie sehnte sich so sehr nach den schönen Geschichten, die sich der Onkel für sie immer wieder einfallen ließ, denen sie auf seinem Schoß so andachtsvoll lauschte. Und die liebevolle Stimme ihres Vaters Richard, die sie morgens mit den Worten weckte „Hanni, aufwachen, es ist schon hell“, fehlte ihr schmerzlich.

Es war ihr aufgefallen, dass sich die Menschen in ihrer Straße seit zwei Tagen sehr aufgeregt unterhielten. Die Frauen, viele von ihnen weinten um Mann oder Bruder, die in Schuschniggs Kerkern schmachteten, sprachen leise vom „Führer“. Hanni hörte, wie man sich zuflüsterte, Adolf Hitler sei auf der anderen Seite der Saalach angekommen, in Freilassing, um „Deutschösterreich zu helfen“. Hannis Mutter Eva versprach dem traurigen Mädchen mit den lustigen Zöpfen an diesem Morgen: „Wenn der Führer kommt, werden der Papa und der Onkel Hans bald wieder hier sein.“

Hanni fand kaum Schlaf in der folgenden Nacht. Sie dachte unentwegt daran und hoffte in kindlicher Unschuld, dass der „Führer“, den sie sich gar nicht recht vorstellen konnte, sie von ihrem Trennungsleid erlösen würde. Sie wälzte sich hin- und her, grübelte und grübelte. Dann schlug sie die Decke zur Seite, stieg aus ihrem Bett, ging zum Fenster, schaute in den endlosen Sternenhimmel und fasste einen kühnen Plan.

Am nächsten Morgen, es war Freitag der 11. März 1938, nachdem Hanni ein Stück Brot mit ein wenig Marillen-Marmelade gegessen hatte, sagte sie zu ihrer Mutter: „I geh heit zur Oma nach Freilassing.“Das hatte sie schon öfters gemacht, sie kannte den Weg über die Brücke zur Großmutter wie die Stiegen zu ihrem Zimmer im Haus. Das Mädchen besaß eine Sonderbewilligung, die Grenze zu passieren, da ihre Oma in Freilassing wohnte, denn die Grenzübergänge zum Deutschen Reich waren seinerzeit von Schuschnigg geschlossen worden. Hanni wollte wissen, ob der „Führer“ wirklich drüben in Freilassing war. Und wenn er da wäre, würde sie zu ihm gehen und ihn bitten, zu kommen, damit ihr Vater und ihr Onkel wieder bei ihr sein könnten. Und so schickte sich das Mädchen an, das Familienschicksal in ihre kleinen Hände zu nehmen. Sie rannte wie von Hunden gehetzt und kam nach kurzer Zeit atemlos auf der anderen Seite der Saalach in Freilassing an.

Ja, es schien war zu sein, was die Frauen in Salzburg geflüstert hatten. Hanni sah Militärmotorräder (Kräder), große Fahrzeuge aller Art und glänzende Karossen. Ein reges Treiben spielte sich vor ihren Kinderaugen ab. Das Mädchen mit den schönen Zöpfen ging schnurstracks auf einen hochgewachsenen Mann in beeindruckender Uniform zu: „I möcht bitte zum Führer,“sagte sie schüchtern. Der Angesprochene bückte sich zu ihr nieder, nahm ihre kleine Hand und fragte: „Was willst du denn vom Führer?“ Hanni: „Er muss den Papa und den Onkel aus dem Gefängnis holen, die Mama hat g’sagt, dass er uns hilft.“

Noch während der Offizier nach einer freundlichen Erklärung suchte, dass dies jetzt nicht der richtige Zeitpunkt sei, mit dem Führer zu reden, tat sich eine Gruppe von Männern in Uniformen auf und eine Stimme fragte sanft: „Wie heißt du denn?“ „Ich bin die Hanni, der Papa und der Onkel sind im Gefängnis, sind Sie der Führer?“ „Ja“, sagte Hitler lächelnd. Plötzlich drängten sich auch noch weitere Kinder, die auf der Straße dem aufregenden Treiben zugeschaut hatten, bis zum Führer durch.

Adolf Hitlers Gesichtsausdruck verriet die Regung, die von der reinen Seele eines um seine Liebsten bangenden Kindes ausgelöst wird. Liebevoll zu Hanni schauend, beugte er sich zu ihr herunter, nahm sie zuerst in den Arm und sagte mit warmer, entschlossener Stimme: „Ich komm‘ ja bald. Jetzt geh‘ schön heim zu deiner Mutter.“ Dann nahm er noch weitere Kinder in den Arm.

Am darauffolgenden Tag, es war der 12. März 1938, überschritt Adolf Hitler mit der unbewaffneten Wehrmacht die Grenze in seiner Geburtsstadt Braunau und fuhr im offenen Wagen unter dem Jubel von Abertausenden blumenstreuenden Menschen weiter nach Linz.

Am Sonntag den 13. März unterzeichnete der Reichskanzler in Linz das „Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich„.

Von Linz aus – „in Linz beginnt’s“ – fuhr Hitler am Montag den 14. März 1938 im offenen Wagen donauabwärts, vorbei an geschmückten Häusern von Linz bis Wien. Die Straße wurde von einer ununterbrochenen blumenstreuenden und jubelnden Menschenmasse bis in die Hauptstadt gesäumt. Ein Anblick, der die Welt in Rührung versetzte.

Am Nachmittag zog Adolf Hitler, aufrecht im Wagen stehend, unter Glockengeläut in das von Hakenkreuzfahnen übersäte Wien ein. Wie immer fuhren vor seinem Wagen keine anderen Fahrzeuge, die folgenden Wagenkolonnen waren teilweise von der Leibstandarte des Führers und teilweise von hohen Funktionären des deutschen Heeres besetzt. Kurz darauf hielt der Führer und Reichskanzler vom Balkon des Hotels Imperial eine kurze Ansprache zu den jubelnden Massen.

Am darauf folgenden Tag, am 15. März 1938, erstattete der „Führer und Kanzler der deutschen Nation und des Reiches“ auf dem Heldenplatz „Meldung vor der Geschichte“. Hunderttausende riefen herzentladend „Sieg Heil“ und „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“. Adolf Hitler rief ihnen zu: „Ich melde vor der Geschichte und der deutschen Nation die Eingliederung meiner Heimat in das Deutsche Reich“.

Der sein Leben lang verfolgte und insgesamt 10 Jahre in Kerkerhaft gehaltene Freiheitsdichter Gerd Honsik widmete diesem Himmelsereignis seine weltberühmt gewordene Ballade „Der Blumenkrieg“.

Nur einen Tag nach des Führers „Meldung vor der Geschichte“ auf dem Heldenplatz in Wien trafen der Vater von Hanni, Reinhard Wenzl und ihr Onkel Hans Gruber zuhause in Salzburg ein.

Adolf Hitler vereinigte 1938 die deutschen Stämme und erfüllte damit eine generationenalte Sehnsucht nach Einheit. Er stillte das elementare Bedürfnis des unter Bruch des Selbstbestimmungsrechts der Völker gewaltsam geteilten Deutschen Volkes. Die deutsche Ostmark gehörte wieder zum Reich der Deutschen.

Die Siegermächte machten sich nicht nur unsagbarer Kriegsverbrechen schuldig, sondern verweigerten Deutschland, Deutschösterreich und den anderen Deutschländern wie z.B. Sudetenland, Böhmen und Mähren usw. das Selbstbestimmungsrecht der Wiedervereinigung. Genau dieses Selbstbestimmungsrecht der Völker hatten sie mit dem 14-Punkteplan von US-Präsident Woodrow Wilson am 8. Januar 1918 selbst proklamiert, um vom Deutschen Reich die Einstellung der Kampfhandlungen zu erschleichen. Doch anstatt der versprochenen Selbstbestimmung der Völker, wurde das Deutsche Reich und die Deutschländer mit den Diktaten von Versailles (28. Juni 1919) und St.-Germain-en-Laye (10. September 1919) unterjocht, beraubt und durch planmäßig herbeigeführte Hungersnöte dezimiert (Völkermord).

Eines muss hier attestiert werden. Die damaligen Sozialdemokraten, besonders die in Deutschösterreich, sind in keiner Weise mit den volksvergessenen Typen von heute vergleichbar. In den Augen der österreichischen Sozialdemokratie war der Anschluss nicht nur der einzig mögliche Weg, aus dem immer größer werdenden Elend zu entfliehen, sondern auch das Endziel volksbezogener Politik. Am 24. April 1921 fand beispielsweise in Tirol eine Abstimmung statt, bei der 98,75 Prozent der an die Urnen gegangenen Wähler für den „Zusammenschluss“ mit dem Deutschen Reich votiert hatten.

Auch die österreichische Gesetzgebung war klar auf das Ziel der Vereinigung mit dem Deutschen Reich ausgerichtet. Im 1918 erlassenen „Gesetz über die Staats- und Regierungsform“ (Artikel 2) sowie im „Verfassungsgesetz“ von 1919 (Paragraph 1) wurde festgeschrieben: „Deutschösterreich ist ein Bestandteil der Deutschen Reichsrepublik. Besondere Gesetze regeln die Teilnahme Deutschösterreichs an der Gesetzgebung und Verwaltung der Deutschen Republik.“

Der Volksbeauftragte und spätere Reichspräsident Friedrich Ebert unterstützte bei der Eröffnung der Nationalversammlung am 6. Februar 1919 als Sprecher der SPD unter begeisterter Zustimmung das Verlangen der Deutschösterreicher nach Vereinigung: „Unsere Stammes- und Schicksalsgenossen dürfen versichert sein, dass wir sie im neuen Reich der deutschen Nation mit offenen Armen und Herzen willkommen heißen. Sie gehören zu uns, und wir gehören zu ihnen. Dann soll kein Grenzpfahl mehr zwischen uns stehen, dann wollen wir sein ein einig Volk von Brüdern.“

Indem Adolf Hitler am 13. März 1938 das Völkerrecht wieder in Kraft setzte und dem Willen der Reichsdeutschen wie der Ostmärker Rechnung trug, machte er das Jahr 1938 zum größten Jahr der Deutschen. Ein ganzes Volk versank in glückseligen Taumel, die Herzen liefen über vor Freude. Ein ehemaliger Kämpfer sagte mir einmal: „Nach der Vereinigung mit Deutschösterreich zu sterben, musste für jeden deutschfühlenden Menschen eine zufriedene Abschiedsstimmung gewesen sein.“

Am 10. April 1938 stimmten die Deutschösterreicher dann noch einmal offiziell über den Zusammenschluss der deutschen Länder ab. Auf die Frage: „Bist Du mit der am 13. März 1938 vollzogenen Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich einverstanden und stimmst Du für die Liste unseres Führers Adolf Hitler?“ gab es in Österreich 4.453.772 (= 99,73) Prozent Ja-Stimmen, 11.929 Nein-Stimmen und 5.776 ungültige Stimmzettel. Der als Deutschösterreicher gewiss unverdächtige Rolf Steininger, Leiter des „Instituts für Zeitgeschichte“ der Universität Innsbruck, schrieb zum Abstimmungsergebnis am 7. März 2008 in der „Wiener Zeitung“: „Dabei ist davon auszugehen, dass es Wahlfälschungen nicht gab – sie waren unter den gegebenen Umständen auch nicht nötig.“

Wie der ehemalige sozialdemokratische Reichspräsident Friedrich Ebert, so dachte auch Karl Renner. Renner war von 1918 bis 1920 Staatskanzler Deutschösterreichs und von 1945 bis 1950 österreichischer Bundespräsident: „Ich müsste meine ganze Vergangenheit als Vorkämpfer des Selbstbestimmungsrechts der Nationen wie als deutschösterreichischer Staatsmann verleugnen, wenn ich die große geschichtliche Tat des Wiederzusammenschlusses der deutschen Nation nicht freudig begrüßte“, erklärte er vor der („Vereinigungs“-)Volksabstimmung am 10. April 1938 und fügte hinzu: „Als Sozialdemokrat und erster Kanzler der Republik Deutschösterreich werde ich mit ‚Ja‘ stimmen.“ [1]

Und in der Erklärung des österreichischen Episkopats hieß es: „Am Tag der Volksabstimmung ist es für uns Bischöfe selbstverständlich nationale Pflicht, uns als Deutsche zum Deutschen Reich zu bekennen.“ [2]

Weder im Volk, noch innerhalb der Eliten gab es spürbare Opposition gegen die völkerrechtlich legitimierte Vereinigung der deutschen Stämme. Percy E. Schramm, der international angesehene Göttinger Mediävist und bestimmt kein Anhänger des Nationalsozialismus, schrieb: „80 Millionen Deutsche – ohne Blutvergießen. Das konnte weder Bismarck noch die Jungfrau von Orleans, sondern nur jemand, der beide Fähigkeiten vereinte. Nun ist 1938 also doch das große Jahr unseres Lebens, über das kein weiteres uns hinausheben kann.“ [3]

Vergessen wir nicht, das Deutsche Reich stellte die Kampfhandlungen nur aufgrund der Versprechungen des 28. US-Präsidenten Woodrow Wilson (1913-1921) ein, wonach das Internationale Völkerrecht die Friedensregelung bestimmen sollte. Es sollten weder Reparationen noch Gebietsabtrennungen verlangt werden. Präsident Woodrow Wilsons 14-Punkte-Programm sollte für alle am Friedensschluss beteiligten Nationen vor allem „freien Handel, offene Verträge, Demokratie und Selbstbestimmung“garantieren. Am 8. Januar 1918 sagte Wilson vor dem US-Kongress: „Wir sind der Großartigkeit der Deutschen nicht neidisch und nichts in unserem 14-Punkteprogramm soll das beeinträchtigen. Wir vergönnen Deutschland weder seine Errungenschaften noch seine Bedeutung des erlernten friedlichen Zusammenlebens, noch seine Vorhaben dazu, die Deutschland auszeichnen und beneidenswert machten. Wir wollen Deutschland in keiner Weise beschädigen oder seinen legitimen Einfluss und seine Macht blockieren. Wir wollen Deutschland weder mit Waffen, noch mit feindseligen Handelsverträgen bekämpfen, wenn Deutschland sich unseren und den Vorschlägen der friedliebenden Nationen der Welt anschließt, nämlich in einem Bund von Gerechtigkeit und Gesetz und fairem Handel.“

Nur neun Monate später, als Wilson über diplomatische Kanäle sein Angebot vom 8. Januar wiederholte, leitete die Reichsregierung am 29. September 1918 auf Grundlage des 14-Punkteplans die Verhandlungen über einen Waffenstillstand ein. Aber zwischenzeitlich wurde vom Internationalen Judentum die Oktoberrevolution der Kommunisten in Deutschland angezettelt, die Deutschland durch den Zusammenbruch der Fronten an die Kriegsgegner auslieferte. Dolchstoß!

Entgegen Wilsons Versprechungen („Die Völker von Österreich und Ungarn, deren Platz unter den Nationen wir abgesichert sehen wollen, sollten als freieste autonome Entwicklung begünstigt werden“. Punkt 10) wurde die Österreich-Ungarische Monarchie durch die Verträge von Trianon und St. Germain zerschlagen. Ebenso wie durch Versailles wurde ein funktionierender Wirtschaftsraum durch willkürliche Grenzen zerstört. Überall tauchten bei der Auflösung der Monarchie Nationalkomitees auf, die oft nur Minderheiten vertraten und ihre Abtretungsansprüche durchsetzten. Dies betraf sowohl das selbstständig werdende Ungarn wie Österreich. Österreich verlor seinen Zugang zur Adria. Österreich verlor Istrien, Triest und Görz, Dalmatien, Tirol, Böhmen und Mähren, Schlesien, Galizien und das Buchenland. Bei der Grenzregulierung zwischen den Völkern der ehemaligen Doppelmonarchie sowie der Grenzen zwischen den neuen Staaten und Deutschland wurde das Selbstbestimmungsrecht der Völker schlimmer mit Füßen getreten als sonst irgendwo. Es war so, dass die Siegernationen, insbesondere Frankreich, es geradezu boshaft darauf angelegt hatten, auf wenig staatsmännische Weise, einen Unruheherd für die Zukunft im eigenen machtpolitischen Interesse zu schaffen. So konnten zwangsläufig die verhängnisvollen Folgen für ein künftiges Europa nicht ausbleiben.

Wilsons jüdischer Berater Walter Lippmann, der maßgeblich an der Erstellung der 14-Punkte beteiligt war, war es auch, der dem Präsidenten die totale Zerschlagung der deutschen Lande und die vollkommene Entrechtung der deutschen Völker empfahl. Mit dieser Impfung schickte Lippmann den Präsidenten am 11. Februar 1918 erneut vor den Kongress, wo er seinen 14-Punkte-Plan deutlich relativierte. Wilson sagte: „Alle gut definierten nationalen Bestrebungen sollen die bestmöglichen Begünstigungen erhalten, die wir gewähren können, wobei wir neue Elemente, oder alte Elemente in neuem Gewand, die für Unfrieden und Gegensätze sorgen, die den Frieden in Europa und in der Welt ernsthaft gefährden können, nicht entstehen lassen werden.“ David Fromkin, wie Lippmann Jude, kommentierte diese Aussage 80 Jahre später so: „Damit reduzierte Präsident Wilson das Recht auf nationale Selbstbestimmung auf seltene Falle wie die ’samtene Scheidung‘ der Tschechoslowakei 1992, woraus am 1. Januar 1993 die neuen Staaten Tschechien und Slowakei hervorgegangen sind.“ [4]

Walter Lippmann, der Globaljude, hatte schon frühzeitig den Neoliberalismus, also den Globalismus im Sinn, der seinen Juden die Weltdominanz liefern sollte. Deshalb konnte er nicht zulassen, dass Präsident Woodrow Wilson das Selbstbestimmungsrecht der Völker durchsetzen würde, denn das würde den Ausbeutungs- und Vernichtungsglobalismus nicht zulassen. Erstaunlich dazu das folgende System-Eingeständnis: „Weitgehend vergessen wird dabei, dass der ökonomische Aufstieg der Bundesrepublik das Ergebnis eines neoliberalen Experiments war. Angefangen hat alles am 26. August 1938. An diesem Tag traf sich in Paris eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern und Publizisten zu einem Kolloquium über die Zukunft des Liberalismus. Eingeladen dazu hatte Walter Lippmann, ein amerikanischer Journalist, Gründer des Magazins New Republic und während des Ersten Weltkrieges Berater von Präsident Woodrow Wilson. Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass der alte Liberalismus versagt hatte, weil er Faschismus, Kommunismus und Nationalsozialismus nicht verhindern konnte.“ [5]

Welch ein „Menschenfreund“ Walter Lippmann war, zeigte sich nicht nur am Betrug des 14-Punkte-Programms in dessen Folge Millionen in Deutschland verhungerten und später der Kontinent in einen neuen Weltkrieg getrieben wurde, sondern auch an seiner offenen Verachtung der nichtjüdischen Menschen: „Lippmann stimmte der Ansicht zu, dass die Bevölkerung ein großes Biest sei, das von einer intellektuellen Elite kontrolliert werden müsse.“ [6]

Die berühmteste amerikanische Netz-Uni für Geschichte, „American-Historama.org“ kommentiert am 09.01.2018 den Friedensbetrug von Versailles so: „Deutschland war zur Friedenskonferenz 1919 nicht eingeladen und es war Deutschland nicht gestattet, Vorschläge einzubringen. Die Deutschen und Amerika nahmen an, dass der 14-Punkte-Plan von Präsident Wilson die Grundlage einer Friedensregelung sein würde. Aber sehr bald wurde klar, dass Britannien, Frankreich und Italien an Deutschland Rache nehmen und bestrafen wollten. Der Inhalt des 14-Punkte-Plans wurde verbogen und verdreht, um die Bestrafung Deutschlands zu sichern. Die militärischen und territorialen Veränderungen, die in Versailles beschlossen wurden, standen in vollkommenem Gegensatz zu den Zielen des 14-Punkte-Plans von Wilson. Die Bedingungen des Versailler Vertrages beinhalteten die Kriegsschuld (Art. 231). Deutschland musste die alleinige Verantwortung auf sich nehmen, was den Siegern das Recht gab, deutsches Land zu konfiszieren, die Wehrmacht massiv zu verkleinern und massive Reparationszahlungen einzufordern. Welche der 14 Punkte von Wilson fanden Eingang in den Versailler Vertrag? Der Vertrag, der am 28. Juni 1919 unterschrieben wurde enthielt praktisch keine der 14 Punkte mehr.“

Am 21. Oktober 1918 stellten die 200 Abgeordneten des Reichsrates als Folge von St. Germain die Auflösung des alten österreichischen Staates fest und konstituierten eine provisorische Nationalversammlung. Am 30. Oktober 1918 wurde die deutsch-österreichische Republik ausgerufen, am 12. November 1918 von der Nationalversammlung einstimmig der Anschluss an das Deutsche Reich beschlossen. Die Wiedervereinigung mit Deutschland wurde jedoch von den Alliierten ebenso verboten, wie auch der Name Deutsch-Österreich. Die Wiedervereinigung mit dem Restreich wurde den Deutsch-Österreichern untersagt, nachdem alle Abgeordneten des Nationalrates sich für den Anschluss erklärt hatten. Ähnlich, wie in der Präambel der Verfassung der Bundesrepublik die Wiedervereinigung Deutschlands gefordert wird, hatte auch die Weimarer Verfassung am 11. August 1919 in Artikel 61 die Zulassung österreichischer Vertreter zum Bundesrat verankert, insofern Österreich an das Reich angeschlossen würde. „Deutschösterreich erhält nach seinem Anschluss an das Deutsche Reich das Recht der Teilnahme am Reichsrat mit der seiner Bevölkerung entsprechenden Stimmenzahl. Bis dahin haben die Vertreter Deutschösterreichs beratende Stimme. Die Stimmenzahl wird durch den Reichsrat nach jeder allgemeinen Volkszählung neu festgesetzt.“ Auch hier machten am 22. Oktober 1919 die Alliierten den Deutschen deutlich, dass solche Bestimmungen im Widerspruch zu Artikel 88 stünde. [7] Die Deutschen antworteten, dass nicht die Rede davon sein könne, diesen Anschluss ohne Zustimmung des Völkerbundes durchzuführen; diese Zustimmung aber dürfe angesichts des Selbstbestimmungsrechts der Völker – eines der Grundprinzipien des Völkerbundes – nicht ausbleiben.

Die Weimarer Verfassung wurde nicht abgeändert. Die Sieger mussten diese Erklärung schlucken. Auch der sozialdemokratische Bundeskanzler Dr. Karl Renner erklärte am 6. September 1919 in der Wiener Nationalversammlung: „Deutsch-Österreich wird niemals darauf verzichten, die Wiedervereinigung mit dem Deutschen Reich als das Ziel seiner friedlichen Politik zu betrachten.“

In den Jahren 1920/21 wurden in der Steiermark, Kärnten, Tirol und Salzburg Wahlen angesetzt, die zu 99 % für den Anschluss an Deutschland ausfielen. Frankreich war schockiert und verbot weitere Wahlen.

Otto Bauer war Jude, führender Theoretiker der österreichischen Sozialdemokratie und Begründer des Austromarxismus. Von 1918 bis 1934 war er stellvertretender Parteivorsitzender der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) und 1918 bis 1919 Außenminister der Republik Deutschösterreich. 1919 sagte er in einer Rede vor der Nationalversammlung in Wien zum Versailler Vertrag bzw. zum Trianon-Vertrag: „Nicht weniger als zwei Fünftel unseres Volkes sollen ungefragt, sollen gegen ihren unzweifelhaften Willen der Fremdherrschaft unterworfen, ihres Selbstbestimmungsrechts beraubt werden.“ [8]

Deutlicher kann man die zwangsläufigen Folgen einer solchen unorganischen, verbrecherischen Zerstückelungspolitik mit seinen sichtbaren Gefahren für die Zukunft kaum aufzeigen.

Selbst die Umerziehungszentrale der Sieger in Österreich, der Österreichische Rundfunk (ORF) gibt in einem umfangreichen Internet-Beitrag vom 12. März 2018 zu: „Der ‚Anschluss‘ kommt 1938 ideologisch keineswegs aus dem Nichts, die Debatte über ein gemeinsames Staatsgebiet reicht tief in das 19. Jahrhundert zurück. In der Wiener Politik ist man nach dem Ersten Weltkrieg weitgehend einig: Österreich soll dem Deutschen Reich angegliedert werden. Am 12. November 1918 rufen Christdemokraten, Sozialdemokraten und Deutschnationale die Republik Deutschösterreich aus – mit dem erklärten Ziel einer späteren Vereinigung mit Deutschland. Nachträglich ‚legitimiert‘ wird die Annexion durch eine Volksabstimmung am 10. April 1938, von der Juden ausgeschlossen sind. Am Abend des Votums verkündet Gauleiter Josef Bürckel aus dem Konzerthaus in Wien das Ergebnis: 99,73 Prozent haben mit Ja gestimmt.“ 99,73 Prozent des Volkswillens nennt die Umerziehungs- und Lügenzentrale ORF heute immer noch „Annexion“.

Dass diese Gewaltverbrechen am besiegten Deutschland, das mit betrügerischen Versprechen zur Aufgabe des Kampfes 1918 gebracht und so hinterrücks der Dolchstoß versetzt wurde, an diesem Krieg unschuldig war, ist heute hinlänglich bekannt. Nur die BRD-Politikerkaste, angeführt von Merkel, verficht weiterhin die Kriegsschuldlüge gegen Deutschland. Merkel sprach am 27. Februar 2014 im Britischen Parlament in der ihr eigenen, abstoßenden Aussprache des Englischen über die „Verbrechen“ der Deutschen im 20. Jahrhundert. Wörtlich sagte sie: „Ich verneige mich vor den Opfern der beiden Weltkriege, die von Deutschland ausgingen.“ [9]

Das sagt die Frau, die noch am 19. Dezember 2013 auf dem EU-Gipfel in Brüssel davor warnte, dass Europa sich in einer Lage wie vor dem Kriegsausbruch 1914 befände: „Merkel zitierte ein Buch, das sie vor kurzem gelesen hat: ‚Die Schlafwandler – wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog‘, von Christopher Clark … Die Parallelen, auf die Merkel laut diesem Zeitungsbericht anspielte, waren offensichtlich.“ [10] Merkel dürfte damit kaum gemeint haben, dass die BRD einen Krieg in Europa beginnen wolle. Und wenn das nicht ihre Absicht war, konnte sie zumindest dem Deutschen Reich nicht mehr Schuld am 1. Weltkrieg geben wie den anderen Kriegsmächten auch. „Der in Cambridge lehrenden australischen Historikers Christopher Clark weist in einer minutiösen Analyse der Wochen und Tage vor dem Beginn des großen Kriegs nach, dass von einer deutschen „Schuld“ an der Katastrophe nicht die Rede sein kann und dass sich die „Verantwortung“ dafür die Staatsmänner aller beteiligten Nationen teilen müssen. … In Christopher Clarks Buch wird die These von der Hauptverantwortlichkeit des Deutschen Reichs klaftertief begraben.“ [11]

Selbstverständlich ist die Wahrheit die, dass Groß Britannien seit dem Rücktritt von Reichskanzler Otto von Bismarck auf den Krieg gegen Deutschland hinarbeitete. Und heute bekennen selbst die Systemmedien: „Nur die Deutschen glauben noch, sie hätten die alleinige Schuld an dem Inferno zwischen 1914 und 1918.“ [12] Doch das hinderte Merkel bei ihrem Auftritt im Britischen Parlament nicht daran, den Deutschen die alleinige Schuld am 1. Weltkrieg aufzuladen, womit sie sogar die heutige junge Generation erneut als genetisch veranlagte Massenmörder stempelte. Und das, obwohl am 3. September 1939 neben Frankreich auch Groß Britannien dem Deutschen Reich den Krieg erklärte, und nicht umgekehrt. Aber diese für Deutschland entlastenden Tatsachen feuerten Merkel nur noch mehr an, die Schuld am 2. Weltkrieg dem deutschen Opfervolk zuzuschieben. Nur ein hohes Gericht im Rahmen richtiger Rechtsstaatlichkeit wird im Zuge der Neuordnung Europas diese Frau für ihre grauenhaften Verbrechen am deutschen Volk zur Rechenschaft ziehen müssen.

Vor knapp 100 Jahren, als die Delegation Deutschlands in Versailles auch den Paragraphen der deutschen „Alleinschuld“ am Ersten Weltkrieg (Artikel 231 des „Versailler Friedensvertrags“) unterschreiben musste, war das wahrheitswidrig und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Ja, es wurde unter Zwange eine Lüge unterschrieben, die von keiner Reichsregierung anerkannt wurde. Erst die deutsche Nachkriegszunft der Politik anerkannte diese Gewalt- und Mordlüge von Versailles an. Ohne Versailles hätte es den zweiten Akt dieser 30-jährigen Weltkatastrophe übrigens auch nicht gegeben.

Wohlgemerkt, nur mit dieser Diktat-Lüge von Versailles wurde das Wiedervereinigungsverbot der Deutschen Österreichs mit dem Restreich begründet. Es ist unumstößliches Völkerrecht, dass ein Volk in einem gemeinsamen Staat zusammenleben darf. Seit 1977 gilt das Selbstbestimmungsrecht der Völker auch nach der Charta der Vereinten Nationen als Grundaxiom, wo es heißt: „Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts entscheiden sie frei über ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung.“ Und dass Deutsche und Österreicher ein Volk sind, wurde 1995 höchstrichterlich vom Oberlandesgericht Linz (9 Bs 317/95) festgeschrieben, wo es heißt: „Volk ist im ethnischen Sinn zu verstehen … die gemeinsame genealogische Wurzel …“ Diese gemeinsame genealogische Wurzel wird den Deutschen, ob in Österreich oder in der BRD, wohl niemand abzusprechen versuchen.

Selbst Präsident Wladimir Putin prangerte das Menschheits- und Weltverbrechen von Versailles offen an. In seiner Rede vor dem Valdai-Forum in Nowgorod am 19. September 2013 sagte Putin: „Erinnern wir uns bitte an den Vertrag von Versailles, der ohne Russlands Beteiligung zustande kam. Viele Experten folgerten, dass Versailles die Geburtsstätte des 2. Weltkriegs war. Und ich stimme dieser Sicht absolut zu, denn der Versailler Vertrag war gegenüber dem deutschen Volk unfair. Er lud den Deutschen Einschränkungen und Lasten auf, unter den sie zusammenbrachen. Der Kurs für das kommende Jahrhundert war damit festgelegt worden.“ [13] Putin stellt also unumwunden klar, dass die Kräfte, die den 1. Weltkrieg gegen Deutschland vom Zaun gebrochen haben, dadurch die verbrecherischen Voraussetzungen für die Unterdrückung der Welt auf Jahrhunderte hinaus festlegten und dass unsere heutige Opfer-Situation diesem grausamen Plan folgte.

Doch Putin weiß, dass diese schreckliche Weltordnung der Globaljuden am Ende ist. In einem RT-Beitrag erkennt man die russische Politik bereits im Titel, wo es heißt: „Umbruch: Die amerikanische Weltordnung neigt sich dem Ende zu“. Und dann heißt es weiter: „Es ist unbestritten, dass wir in Europa und insbesondere in Deutschland in einer Weltordnung leben, die von den Vereinigten Staaten von Amerika dominiert wird. Die ‚Pax Americana‘ (amerikanischer Friede) erweiterte ihren Einflussbereich weit über Nordamerika hinaus. Ob Gebiete oder Länder unmittelbar besetzt und dem ‚amerikanischen Frieden‘ unterworfen (Hawaii, Costa Rica, Panama, Philippinen, Japan, Deutschland, Grenada) oder durch Stellvertreterkriege militärisch und finanziell ‚befriedet‘ wurden, spielte am Ende keine Rolle. … Kein Land in Europa ist für die Amerikaner so wichtig wie Deutschland. Hier fing die US-Dominanz auf dem alten Kontinent an, hier wird sie auch ihr Ende finden, sofern sich Berlin eines Tages gegen Washington durchsetzt. Um Deutschland zu kontrollieren, teilte man die Gebiete des Dritten Reiches auf und stülpte dem übrig gebliebenen Westdeutschland die europäische Zwangsjacke über. Damit nichts schief lief, behielt die US Armee bis zum heutigen Tage riesige Militärbasen, die im Laufe der Jahre noch zusätzlich in die Strukturen des nordatlantischen Bündnisses NATO eingebunden wurden. Beide, NATO und EU, wurden um Deutschland herum von den Alliierten gebaut, die Europas stärkstes Land in eine multilaterale Struktur einbetten wollten.“

Und in diesem Beitrag veröffentlicht RT ein damaliges Geheimdokument des US-Verteidigungsministeriums, aus dem klar hervorgeht, was die Vereinigten Staaten unter „Partnerschaft“ mit der BRD wirklich verstehen. In dem Dokument vom 18. Februar 1992 (I-91/28291), unterzeichnet von Dale A. Vesser, heißt es: „Es ist deshalb von fundamentaler Bedeutung, die NATO als primäres Instrument der westlichen Verteidigung und Sicherheit zu bewahren, aber auch als Kanal für US-Einfluss und Teilhabe in europäischen Sicherheitsfragen. Während die Vereinigten Staaten das Ziel der europäischen Integration unterstützen, müssen wir dafür Sorge tragen, dass kein ausschließlich europäisches Sicherheitsarrangement entsteht, welches die NATO (und dabei) insbesondere die integrierte Kommandostruktur der Allianz untergraben könnte.“ [14] Das ist eine klare Aussage. Eine eigenständige Verteidigung darf es für die BRD nie geben. Die Deutschen sollen für immer in einem kolonialen Vasallenstaat leben und sich nicht mit ihren Brüdern und Schwestern Deutschösterreichs vereinigen dürfen. All das ruht auf der Kriegsschuldlüge des 1. Weltkriegs.

Und jetzt, wo mit Trump als US-Präsident eine Befreiung aus unserem Kolonialstatus möglich geworden wäre, verlangt die BRD-Systempolitik eine noch schlimmere koloniale Unterdrückung als je zuvor, indem sie Trump absetzen und eine neue globaljüdische US-Regierung installieren möchten. Und das geschieht aus einem Hauptgrund: Dann würde die Wahrheit ans Licht kommen, dass diese Alliierten-Vasallen nach Beendigung der militärischen Kämpfe gegen das Deutsche Reich den Krieg mit Psycho-Terror, Lügen und der aktiven Politik zur ethnischen Ausrottung der Deutschen politisch weitergeführt haben.

Der von den Siegern programmatisch über das besiegte deutsche Volk gebrachte Psycho-Krieg ist das schlimmste, was je in der Menschheitsgeschichte zur Zerstörung eines Volkes angewendet wurde. Am Beispiel von Österreich, von wo aus die Befreiung 1938 zur Reichseinheit ausging und von Adolf Hitler am 15. März 1938, heute vor 80 Jahren, auf dem Wiener Heldenplatz verkündet worden war, wird das Grauen der Vernichtungsanstrengungen sehr deutlich, denn dieselben Maßnahmen wurden auch im Rest des zerstörten Reiches angewandt. Im Office of War Information (OWI) der USA waren gegen Ende des Krieges etwa 10.000 Personen unter Führung von Juden (Emigranten) damit beschäftigt, eine Propagandamaschine zur Umfunktionierung des gesunden Menschenverstandes und der Kultur durch diese „jüdische Kulturoffiziere“ zu schaffen. Ziel war es, eine Art Zombie-Gehirn und Sumpfkultur zu errichten. Insbesondere wurde schon ab 1942 die Lüge verbreitet, Österreich sei Opfer von Hitler gewesen, die Begeisterung für den Anschluss hätte es nie gegeben. So sollte ein Keil zwischen die deutschen Stämme getrieben werden. Die FAZ schreibt:

„Die Emigranten, die sich den Alliierten zur Verfügung gestellt hatten, hatten die Aufgabe, Gefangene zu verhören, die Propaganda der Alliierten zu unterstützen, Zweifel am Regime zu wecken und so den Abwehrwillen der Wehrmachtssoldaten zu schwächen. Viele dieser resistenten Propagandisten ‚in fremden Diensten‘ prägten nach 1945 Kulturleben, Presse und Hörfunk, der als ‚Mund der Demokratie‘ galt. … Im Office of War Information (OWI) der Vereinigten Staaten von Amerika waren gegen Ende des Krieges etwa 10.000 Personen damit beschäftigt, Angehörige der Wehrmacht und die deutsche Zivilbevölkerung propagandistisch zu infiltrieren. Ende 1943 mit der Moskauer Erklärung, einem glänzenden Propagandacoup der Alliierten, wurde suggeriert, Österreich verkörpere das erste von den Nationalsozialisten besetzte Land Europas. … Die österreichische ‚Gemütlichkeitspropaganda‘, die den Grinzinger Heurigen und Wiener Schrammelmusik beschwor, machte beispielsweise den Kern der sogenannten ‚weißen Propaganda'“ aus. Von anderem Kaliber war die ’schwarze Propaganda‘: Mitarbeiter des Office of Strategic Services(OSS) entwickelten kontrastierend zur Beschwörung der österreichischen Behäbigkeit ein wesentlich aggressiveres Propagandamuster. Schwarze Propaganda sollte infiltrieren, verunsichern, die Moral der Soldaten und der Zivilbevölkerung untergraben. Nicht einmal vor Sex-Flugblättern schreckte man zurück. Wirkungsvoller waren allerdings politisch-kulturelle und psychologische Analysen. Um die psychologische Kriegführung vorantreiben zu können, mussten Stimmungen und Ängste, Hoffnungen und Erwartungen der Gegner analysiert werden. Diese Kenntnisse schlugen sich dann in Hunderten von Rundfunksendungen und Flugblättern nieder. Die Sendungen suggerierten nicht nur genaue Kenntnisse der Stimmung in der Wehrmacht, sie waren ein Ergebnis systematischer Befragungen der Gefangenen durch Landsleute, die ihr Vertrauen in die Gewahr- und Anlehnungsmacht begründen mochten. Gewendete Österreicher galten als Verbündete – diese Lebenslüge entwickelte sich rasch zur Grundlage der neuen österreichischen Staatlichkeit. Die Zusammenarbeit der Emigranten mit OWI und OSS bot neue Spielräume publizistischer, künstlerischer, kabarettistischer und publizistischer Entfaltung. Wie in Deutschland entwickelten sich in der Auseinandersetzung mit dem Regime kabarettistische Talente. Arthur Steiner entwickelte Rundfunksatiren, der Sozialist Julius Deutsch wurde bald zur beachteten politischen Stimme. Henry Koerner entwickelte die politische Plakatkunst weiter. Clementine Bern verfeinerte die politisierend wirkende hohe Kunst des subversiven Couplets. Fred Lorenz verband Alltagswitz mit zuverlässiger Information über die Befindlichkeit der deutschen Soldaten. Manche, die als Kulturoffiziere mit der US Army vorrückten, prägten nach der deutschen Kapitulation das Kulturleben der Nachkriegszeit entscheidend. Dabei ging es nicht nur um Inhalte, sondern um die Formung neuer politischer Wertvorstellungen, um die ‚politische Kultur‘. Vor allem der Hörfunk galt als wahres Wundermittel demokratischer Um- und Wiedererziehung. Flugblätter, Karikaturen und Rundfunksendungen weckten und erfüllten politische Erwartungen und bereiteten so eine Rückkehr der österreichischen Emigranten nach Europa vor, mehr noch: Diese erhielten nach jahrelanger Vertrautheit mit den Medien die Möglichkeit, die Scharten auszuwetzen, die die Nationalsozialisten der Publizistik und der darstellenden (Klein-)Kunst geschlagen hatten.“ [15]

Die psychologische Kriegführung der „Emigranten“, vorwiegend zur Ausrottung der Deutschen durch Multikultur angewandt, tobt noch heute. Sie gehen in die Schulen, um die kindlichen Gehirne zu zerstören, wie der ORF am 12. März 2018 freudig berichtete: „H., pensionierte Ärztin, wurde 1929 als Tochter einer jüdischen Mutter und eines nicht jüdischen Vaters in Wien geboren. Als Zeitzeugin geht sie heute in Schulen und erzählt von ihren Erlebnissen nach dem Einmarsch.“ Die Propaganda-Zentralen der ehemaligen Sieger und „Emigranten“ feuern tatsächlich noch heute aus allen Rohren. Anlässlich der von 99 Prozent aller Österreicher 1938 verlangten Wiedervereinigung mit ihren deutschen Reichsbrüdern (Anschluss), spuckte der besagte ORF (Österreichische Rundfunk) zum Anschluss vor 80 Jahren erst richtig Lügengift und Lügengalle. ORF: „Es ist 80 Jahre her, dass Österreich verschwand und zur ‚Ostmark‘ wurde. Der ‚Anschluss‘, die Annexion des Landes durch Hitler-Deutschland.“ [16]

Heute ist es das der Siegermacht Sowjetunion nachfolgende Russland unter Präsident Wladimir Putin, das insbesondere die jungen Deutschen dazu auffordert, den ihnen durch den Psycho-Kriegsterror eingeimpften Schuldkomplex abzuwerfen, sich von der Lüge zu befreien, um so wieder richtige Menschen zu werden. Putin wörtlich: „Ich bin kein Verfechter davon, alle deutschen Generationen dazu anzuhalten, sich Asche aufs Haupt zu streuen und sich selbst zu kasteien für die schreckliche Vergangenheit, die ihr Land, ganz Europa und die ganze Welt durchgemacht haben, für die Vergangenheit, die mit dem Nazismus, mit dem deutschen Faschismus in Verbindung gebracht wird.“ [17]

Eine unglaublich kluge Wortwahl des russischen Präsidenten. Er spricht von einer „schrecklichen Vergangenheit, die Deutschland durchgemacht hat“.Und das stimmt, bei allem, was uns die Siegermächte angetan haben und dass sie die Kriege gegen uns inszenierten. Bei seinen benutzten Begriffen „Nazismus“ und „Faschismus“ sagt er nicht, was angeblich geschehen ist, sondern dass die Deutschen „mit ihrer Vergangenheit damit in Verbindung gebracht werden“. Wie könnte er auch anders argumentieren, hat er doch über 2,5 Millionen deutsche Geheimdienstdokumente aus dem 2. Weltkrieg veröffentlicht, wo nicht in einem einzigen ein Hinweis über die sog. Judenausrottung zu finden ist, obwohl in diesen Dokumenten genau dieser Nachweis erbracht sein müsste, wäre es denn wahr, „womit wir in Verbindung gebracht werden“. Alles, was sich in diesen Dokumenten findet, sind Aussagen Hitlers darüber, wie der Krieg beendet werden könne: „Russlands Regierung hat über zwei Millionen Blatt deutscher Beute-Akten aus dem Zweiten Weltkrieg freigegeben, darunter unbekannte Hitler-Äußerungen. So sinnierte der Diktator in einer Lagebesprechung am 13. Oktober 1943 über die Frage ‚Wie kann der Krieg siegreich beendet werden?'“ [18]

Immerhin hat bei einem Großteil der österreichischen Bevölkerung ein gesunder Instinkt überlebt. Die Lügen werden nicht mehr geglaubt. Bereits 2013, anlässlich des Anschlusses vor 75 Jahren, erklärten etwa 50 Prozent aller Österreicher, die NSDAP hätte bei Wahlen gute Chancen. Die Süddeutsche Zeitung am 9. März 2013: „Umfrage: Fast die Hälfte der Österreicher fand unter Hitler ’nicht alles schlecht‘. 75 Jahre nach dem ‚Anschluss‘ zeigt eine Umfrage, wie verbreitet deutsch-nationales Gedankengut in Österreich ist. Mehr als die Hälfte der Befragten würde der NSDAP Chancen bei freien Wahlen einräumen. 61 Prozent wünschen sich einen ’starken Mann‘ an der Spitze des Landes.“


1)FAZ, 12.3.2008, S. 10
2)FAZ, 12.3.2008, S. 10
3)FAZ, 12.3.2008, S. 10
4)The Wall Street Journal, 31 March 1999.
5)Süddeutsche Zeitung, 19.6.2008, S. 21
6)http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Lippmann
7)Der Artikel 88 des Versailler Diktats garantierte die „Unabhängigkeit“ Österreichs, was gemäß etablierter Völkerrechts-Logik für Deutsch-Österreich die Unabhängigkeit einschloss, dem Volkswillens zu entsprechen und sich an das Reich anzuschließen. Zynisch verboten aber die Sieger diesen freien, unabhängigen Entschluss, sich als unabhängiger Staat in das Reich einzugliedern, ausgerechnet mit der Begründung der „Unabhängigkeit“ Österreichs.
8)Margaret MacMillan, Die Friedensmacher: Wie der Versailler Vertrag die Welt veränderte, Propyläen, 2015
9)Die Welt, 28.02.2014, S. 5
10)spiegel.de, 25.12.2013
11)Die Welt, 14.11.2013, S. 2
12)Die Welt, 14.11.2013, S. 2
13)http://eng.kremlin.ru/news/6007
14)deutsch.rt.com, 12.03.2018
15)FAZ, 18.07.2017, S. 6
16)orf.at, 12.3.2018
17)deutsch.rt.com, 12.03.2018 – https://www.youtube.com/watch?v=iRAeWLKbWuY
18)Der Spiegel, Nr. 19/02.05.2015, S. 18

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Vor berge r

    Sonntag, 2 September, 2018 at 13:23

    Die Propagandamaschine hat bis zu dem Punkt als Merkel die TÜR öffnete funktioniert. Nur die Wirkung
    verpufft langsam. Das was so klug angeblich eingefädelt wurde hat jetzt LÖCHER bekommen. So stellt
    man seitens der Eliten fest,daß das Gehirn doch noch nicht vollständig manipuliert werden kann.

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